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2006

Vorwort zur CD “Komm zum Kreuz” / “Come to the cross”
 
Mit seinen 20 Jahren hatte er schon viel Not und gro�e Schwierigkeiten durchgemacht. Ich kannte ihn von seiner Geburt an und war Zeuge davon, wie er auf die schiefe Bahn geriet. Als er ins Teenageralter kam, ging es immer weiter bergab mit ihm. Ohne einen Vater, der ihm h�tte Wegweisung geben k�nnen, fiel er in ungesunde Verhaltensmuster. Der illegale Gebrauch von Drogen geh�rte mit zu seinem Leben und er fing an zu stehlen, um die Abh�ngigkeit finanzieren zu k�nnen.
Und nun sa�en wir hier im Caf� “White Lake” - See in der Canadian Shield-Region und unterhielten uns �ber sein Leben.
Ich h�rte mir seine Geschichte an. Er sprach �ber die Ablehnung, die ihm begegnete; �ber seine Depressionen; �ber die vielen Fehler, die er gemacht hatte und die schlechten Entscheidungen, die er in seinem jungen Leben getroffen hatte. Er erz�hlte, wie einfach es f�r ihn als Kind war, an Gott zu glauben und wie schwer es nun f�r ihn geworden war. Er sprach dar�ber, wie gerne er diesen Glauben h�tte, ihn aber nicht f�nde.
Ich h�rte ihm aufmerksam zu und betete zu Gott um Weisheit, was ich diesem verletzten jungen Mann sagen k�nnte. Ich sagte ihm, dass Glaube kein Gef�hl, sondern eine Entscheidung sei. Dann ermutigte ich ihn, doch an diesem Tag endlich und ganz bewusst Jesus sein Ja zu geben, ein Zeichen zu setzen und einen Stab als Markierungspunkt im Gel�nde aufzurichten.
Sp�ter wanderten wir zu den nahe gelegenen Rainbow Wasserf�llen. Als wir um eine Kurve gebogen waren, hatten wir einen wundersch�nen Ausblick. Wir sahen den Fluss mit seinen Biegungen und Kr�mmungen, bis er �ber dem Wasserfall krachend in die Tiefe st�rzte. Das Erstaunliche aber war, dass unmittelbar vor dem Wasserfall im Fluss ein “Inuksuk” stand. Inuksuks sind Markierungspunkte oder Hinweisschilder aus Stein, die urspr�nglich vom Inuit-Volk aus der kanadischen Arktis errichtet wurden. Inuksuks waren dazu da, den Wanderern den Weg zu zeigen oder auf heilige St�tten hinzuweisen. Ich deutete auf das Steingebilde vor dem Wasserfall und bemerkte: “Siehst du, dort steht dein Markierungspunkt.”
Ich legte meine H�nde auf seine Schulter und betete f�r ihn um Gottes Segen, Schutz und innere Heilung. Ich bat Gott, ihn mit seinem reinigenden “Wasser des Lebens” zu durchstr�men und ihn so wie diesen klaren reinen Fluss vor uns reinzuwaschen. Dann bat er Jesus, ihm seine S�nden zu vergeben und in sein Leben zu kommen. Daraufhin wollte er sich gerne taufen lassen. An dem Tag nahm er die Einladung an, die Jesus an uns alle richtet: “Komm zu dem Kreuz, zu dem Ort der Vergebung, wo Gott die S�nde tief ins Meer versenkt.”
15. Juli 2006  - Rainbow Falls, Manitoba
 

“One Accord” Tour, September 2006

In diesem Jahr fand meine zwanzigste “One Accord” Tour statt. Das Team bestand aus 28 Personen - S�ngern, Musikern und Technikern. Auf dem Programm stand vieles aus meinem Album “Wie ein Strom” / “Like a River”.
Es war gro�artig, so viele Leute an den Konzerten zu treffen und von ihnen zu h�ren, dass sie durch die Lieder sehr ermutigt wurden.
Eine gro�e Anzahl von “One Accord” - Teilnehmern war wieder dabei. Wir arbeiteten schwer, lachten viel und hatten eine super Gemeinschaft w�hrend der vielen Stunden, die wir auf den Reisen im Tourbus verbrachten.
 

Belarus Tour, Oktober 2006

Im Oktober dieses Jahres (2006) hatte ich das Vorrecht, auf einer Tour durch Wei�russland zu sein. Es handelte sich um eine 7-St�dte-Tour mit 8 Konzerten, die unser Janz Team-Leiter in Wei�russland, Michail Stepnov, organisiert und vorbereitet hat. Ich sang zusammen mit Sasha Patlis von der bekannten wei�russischen Band “New Jerusalem”. Mit dabei waren die Band Spasenie (auch aus Wei�russland) und Nastia Klutchnik.
Diese Tour war f�r evangelikale Christen in dem Land bahnbrechend. Wir gaben Konzerte in �ffentlich staatlichen Konzerthallen, die normalerweise nicht von christlichen Gruppen gebucht werden k�nnen. Der einzige Grund, warum wir in diesen Hallen auftreten konnten, war die Popolarit�t von Sasha Patlis.
�ber Radio, Fernsehen und in Zeitungen wurde im ganzen Land �ber die Tour in Wei�russland berichtet. Im letzten Jahr reiste ich zweimal dorthin, um im Vorfeld f�r die Tour zu werben. Auf einer der Reisen wurde ein Video mit meinem Lied “Not Ashamed” aufgenommen, das im Fernsehen in Wei�russland auf einem Musiksender (�hnlich wie MTV-Musik-Kanal) gesendet wurde. Siebzig Prozent vom Erl�s der Eintrittskarten kam behinderten Kindern zugute, die schwere gesundheitliche Sch�den durch das Ungl�ck in Chernobyl davontrugen. Zur Finanzierung des Projekts wurden in Deutschland, der Schweiz, in Kanada, USA, Frankreich und England Spenden gesammelt.
Das Ziel der Tour war, den Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus zu bringen. An jedem Konzert wurden die Zuh�rer zu zuk�nftigen Anl�ssen der mitarbeitenden Gemeinden eingeladen. Es war eine spannende Sache, diese Tour in dem letzten europ�ischen Land mit einem Diktator an der Spitze durchzuf�hren. Unsere “Special guests” waren Vertreter der KGB, die darauf achteten, dass wir nichts Politisches sagten. Die Gemeinden haben dort keinen leichten Stand. Ihre Freiheit ist ziemlich eingeschr�nkt.
 

Willow Creek Kongress Bremen, November 2006

Dieses Jahr war es das sechste Mal, dass ich eingeladen wurde, die Anbetungszeit am Willow Creek Kongress zu leiten.
Ich betrachte es als Vorrecht, Teil einer Bewegung zu sein, die Gemeindeaufbau und Gemeindewachstum hier in Deutschland f�rdert. Ich bin immer begeistert davon, dass ich etwas dazu beitragen kann.
Bill Hybels von der Willow Creek Church in Chicago und Rick Warren von der Saddleback Church waren die Hauptreferenten. Eine Band, bestehend aus 5 Musikern und 3 S�ngern aus der Willow Creek Church, kam hierher nach Deutschland. Carmen Bode und ich vervollst�ndigten das Team. Zwei Satellit-�bertragungen, eine in Winterthur, Schweiz und die andere in Linz, �sterreich fanden statt. Insgesamt nahmen etwa 7.000 Pfarrer, Leiter und Mitarbeiter am Kongress teil.
 

“Wunder �ber Wunder” - Tour 2006

Die  “Wunder �ber Wunder” - Tour 2006 war ein Erfolg! Wir gaben insgesamt 12 Konzerte in vollen S�len. Es hat sehr viel Freude gemacht, von Jesu Geburt zu singen und seinen Geburtstag zu feiern.
Wir waren gerne als Gruppe unterwegs. Zusammen waren wir 14 Leute, die auf Tour gingen. Michael Schocher, der f�r die Buchungen beim Janz Team zust�ndig ist, hat die Tourdaten zusammengestellt und einen super Job geleistet.
Frieder Jost - Gitarre, Marc Egles - Bass, Andree Schmidt - Schlagzeug, Clinton Heneke - Percussion, Luca Genta - Cello and Fl�te, Peggy Stuckey - Violine, Carmen Bode - Gesang, Keyboards, Anja Lehman - Gesang, Silvi Egles - Gesang, Danny Plett - Gesang, Klavier, Jon Thiessen - Tontechnik, Heinrich Reisich - B�hnentechnik, James Hofer - Technik, Sharon Thiessen - Verkauf

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