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Impressum

Danny Plett
“Wunder über Wunder” (2004)

Auf dieser CD öffnet Danny Plett die Tür zum Stall von Bethlehem: Anbetung an der Krippe – fernab von den gängigen Weihnachts-Klischees. Die Tiefe des Ereignisses der "heiligen Nacht" wird durch traditionelle und moderne Weihnachts-Lieder eindrücklich nachempfunden. "Durch und durch Danny Plett" ist auch der Musik-Stil: Freuen Sie sich auf softe Pop-Musik und traumhafte Balladen.
Behutsam arrangiert mit Piano, akustischer Gitarre sowie anrührenden Streicher- und Flötenklängen. Danny Plett singt so ausdrucksvoll, dass die Botschaft der Lieder direkt ins Herz geht. Danny Plett lehrt uns neu zu staunen über das Wunder von Weihnachten.

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Rezension

Draußen scheint wunderschön die Herbstsonne und ich halte die erste Weihnachts-CD in den Händen: »Wunder über Wunder« von Danny Plett. Wieder ein mal ein Musiker, der unbedingt eine Weihnachts-CD veröffentlichen muss? Oder steckt mehr dahinter?
Wenn man sich die Songs durchschaut, fällt die Mischung aus traditionellen Weihnachtsliedern und zeitgenössischen Songs ins Auge: Traditionelle Weihnachtslieder wie »Herbei, O Ihr Gläubigen«, »Stille Nacht«, »Ich steh an Deiner Krippen hier« und Songs wie »Le, Lei, Lu (Des Prinzen Wiegenlied)« oder »Wunder über Wunder« machen diese CD zu einer anspruchsvollen Mischung.
War ich bisher eher skeptisch, was solche »Neuvertonungen« traditioneller Weihnachtslieder betrifft, überzeugt mich »Wunder über Wunder« auf der ganzen Linie. Danny Plett schafft es, abseits von Klischee und Kitsch, traditionelle Weihnachtslieder, die für viele schon total abgedroschen sind und im Kaufhaus als Hintergrundmusik laufen, neu aufleben zu lassen.
Er tut dies hauptsächlich mit dem für ihn so typischen Pop-Sound aus feinfühlig arrangiertem Piano, akustischen Gitarren und abwechselnd auch einigen Flöten und Streichern. Dazu kommt seine wohlklingend, warme Stimme.
Mit dabei sind Profis aus der Szene wie Werner Hucks (Akustische Gitarre), Frieder Jost (E-Gitarre), Helmut Jost (Bass), Daniel Jakobi (Schlagzeug) und andere.
Fazit: »Wunder über Wunder« ist ein gelungenes Weihnachtsalbum, das ohne Kitsch und Klischees auskommt und »alte Lieder« zeitgenössisch vertont und dadurch deren Inhalt neu aufleben lässt.

David Brunner  15.11.2004  sound7
 

Rezension

Mit "Wunder über Wunder" legt Danny Plett seine erste Weihnachtsproduktion vor. Dies darf schon als etwas Überraschendes gelten, hat er diesem Jahr doch bereits ein Doppelalbum vorgelegt ("wie ein Strom" bzw. "like a river"). Die Platte ist jedoch absolut kein Schnellschuß, sondern beeindruckt durch eine ausgereifte Liedermischung. Stärke des Albums ist seine Betonung auf den Gesang von Danny - der hier besser denn je klingt! Von den zwölf vorgetragenen Titeln werden zehn auf Deutsch gesungen und man merkt dabei überhaupt nicht mehr seinen kanadischen Akzent. Seine Stimme wurde sehr gut herausgearbeitet und dominiert zu jeder Zeit. Die Arrangements treten in den Hintergrund. Lediglich die herrlich passenden Stimmen von Carmen Bode (Duett bei "o Messiah") und Susanne Hagen wurden "zugelassen" - genau richtig entschieden ;-)
Alle Lieder sind durch eine gewisse Schlichtheit und Konzentration auf das Wesentliche gekennzeichnet. Überflüssige Schnörkel findet man hier nicht, und genau dies ist das Wohltuende. So kommt Dannys Anliegen, der Blick auf Jesus und Seine Anbetung, gut in den Mittelpunkt. "Herbei, o ihr Gläubigen" macht von Anfang an klar, worum es bei dieser Weihnachts-CD geht. "Stille Nacht" beschließt sozusagen im Zentrum der Weihnachtsgeschichte die Scheibe. Die geistlichen Aussagen stehen wirklich im Vordergrund und sind nicht jahreszeitliches Beiwerk, weil es sich eben so gehört... Klar ist es ein Advents- und Weihnachtsalbum, dafür aber ohne Kitsch und "süßliche" Stimmung. Der Sologesang und das beruhigende Klavierspiel vermitteln dagegen eher einen Hauch von guter Kirchenmusik und durch die anderen Instrumente (u.a. gespielt von Werner Hucks, Helmut Jost, Frieder Jost, Miriam Terragni, Stephan Weyel, Kaspar Zwicky) bisweilen von folkigem Pop. Alles Sachen, die man wohl so gar nicht gleich von Danny erwartet hätte. - Wer jedoch noch seine Hammer-Klavierballade "the road" vom "modern gospel"-Album im Ohr hat, wird dieses Werk besser verstehen und auch in etwa wissen, wie es klingt...
Neben schönen Fotos und einer guten Gestaltung findet man alle Liedtexte im Beiheft. Außer einigen deutschen Klassikern erklingen auch zwei englische Weihnachtslieder (inkl. dt. Übersetzung). Dabei wurde "O Messiah" von Danny neu komponiert und getextet. "'Twas in the moon of wintertime" dagegen ist eine Aufnahme des ersten kanadischen Weihnachtsliedes, welches im 16. und 17. Jahrhundert entstand. Daneben erklingen auch solche Schätze wie "die Nacht ist vorgedrungen" von Jochen Klepper und "ich steh an deiner Krippen hier" von Paul Gerhardt und Johann Sebastian Bach. Das Titellied "Wunder über Wunder" ist eine hervorragende weitere Neukomposition vom Interpreten und stellt Jesu Wundertat des Kommens auf die Erde und Sterbens am Kreuz in den Blickpunkt. Es ist das Wunder der Rettungesinnung (vgl. Philipper-Brief, Kap. 2, Verse 1-11), vor dem wir wirklich staunend stehen können und anbeten - immer wieder neu.
Fazit: Ein musikalisch und inhaltlich wertvolles wie zeitloses Album. Danny ist damit ein wirklich "großer Wurf" gelungen. Diese CD werde ich jetzt jedes Jahr Weihnachten vorholen - ganz sicher! ;-)

David Decker  November 2004  für CCM-Rezis

mit freundlicher Unterstützung von Gerth Medien