home

 

Danny Plett Fan Info bei facebook

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum

2006 

2007 

2008 

2011 

2012 

2013 

2006

Vorwort zur CD “Komm zum Kreuz” / “Come to the cross”
 
Mit seinen 20 Jahren hatte er schon viel Not und große Schwierigkeiten durchgemacht. Ich kannte ihn von seiner Geburt an und war Zeuge davon, wie er auf die schiefe Bahn geriet. Als er ins Teenageralter kam, ging es immer weiter bergab mit ihm. Ohne einen Vater, der ihm hätte Wegweisung geben können, fiel er in ungesunde Verhaltensmuster. Der illegale Gebrauch von Drogen gehörte mit zu seinem Leben und er fing an zu stehlen, um die Abhängigkeit finanzieren zu können.
Und nun saßen wir hier im Café “White Lake” - See in der Canadian Shield-Region und unterhielten uns über sein Leben.
Ich hörte mir seine Geschichte an. Er sprach über die Ablehnung, die ihm begegnete; über seine Depressionen; über die vielen Fehler, die er gemacht hatte und die schlechten Entscheidungen, die er in seinem jungen Leben getroffen hatte. Er erzählte, wie einfach es für ihn als Kind war, an Gott zu glauben und wie schwer es nun für ihn geworden war. Er sprach darüber, wie gerne er diesen Glauben hätte, ihn aber nicht fände.
Ich hörte ihm aufmerksam zu und betete zu Gott um Weisheit, was ich diesem verletzten jungen Mann sagen könnte. Ich sagte ihm, dass Glaube kein Gefühl, sondern eine Entscheidung sei. Dann ermutigte ich ihn, doch an diesem Tag endlich und ganz bewusst Jesus sein Ja zu geben, ein Zeichen zu setzen und einen Stab als Markierungspunkt im Gelände aufzurichten.
Später wanderten wir zu den nahe gelegenen Rainbow Wasserfällen. Als wir um eine Kurve gebogen waren, hatten wir einen wunderschönen Ausblick. Wir sahen den Fluss mit seinen Biegungen und Krümmungen, bis er über dem Wasserfall krachend in die Tiefe stürzte. Das Erstaunliche aber war, dass unmittelbar vor dem Wasserfall im Fluss ein “Inuksuk” stand. Inuksuks sind Markierungspunkte oder Hinweisschilder aus Stein, die ursprünglich vom Inuit-Volk aus der kanadischen Arktis errichtet wurden. Inuksuks waren dazu da, den Wanderern den Weg zu zeigen oder auf heilige Stätten hinzuweisen. Ich deutete auf das Steingebilde vor dem Wasserfall und bemerkte: “Siehst du, dort steht dein Markierungspunkt.”
Ich legte meine Hände auf seine Schulter und betete für ihn um Gottes Segen, Schutz und innere Heilung. Ich bat Gott, ihn mit seinem reinigenden “Wasser des Lebens” zu durchströmen und ihn so wie diesen klaren reinen Fluss vor uns reinzuwaschen. Dann bat er Jesus, ihm seine Sünden zu vergeben und in sein Leben zu kommen. Daraufhin wollte er sich gerne taufen lassen. An dem Tag nahm er die Einladung an, die Jesus an uns alle richtet: “Komm zu dem Kreuz, zu dem Ort der Vergebung, wo Gott die Sünde tief ins Meer versenkt.”
15. Juli 2006  - Rainbow Falls, Manitoba
 

“One Accord” Tour, September 2006

In diesem Jahr fand meine zwanzigste “One Accord” Tour statt. Das Team bestand aus 28 Personen – Sängern, Musikern und Technikern. Auf dem Programm stand vieles aus meinem Album “Wie ein Strom” / “Like a River”.
Es war großartig, so viele Leute an den Konzerten zu treffen und von ihnen zu hören, dass sie durch die Lieder sehr ermutigt wurden.
Eine große Anzahl von “One Accord” - Teilnehmern war wieder dabei. Wir arbeiteten schwer, lachten viel und hatten eine super Gemeinschaft während der vielen Stunden, die wir auf den Reisen im Tourbus verbrachten.
 

Belarus Tour, Oktober 2006

Im Oktober dieses Jahres (2006) hatte ich das Vorrecht, auf einer Tour durch Weißrussland zu sein. Es handelte sich um eine 7-Städte-Tour mit 8 Konzerten, die unser Janz Team-Leiter in Weißrussland, Michail Stepnov, organisiert und vorbereitet hat. Ich sang zusammen mit Sasha Patlis von der bekannten weißrussischen Band “New Jerusalem”. Mit dabei waren die Band Spasenie (auch aus Weißrussland) und Nastia Klutchnik.
Diese Tour war für evangelikale Christen in dem Land bahnbrechend. Wir gaben Konzerte in öffentlich staatlichen Konzerthallen, die normalerweise nicht von christlichen Gruppen gebucht werden können. Der einzige Grund, warum wir in diesen Hallen auftreten konnten, war die Popolarität von Sasha Patlis.
Über Radio, Fernsehen und in Zeitungen wurde im ganzen Land über die Tour in Weißrussland berichtet. Im letzten Jahr reiste ich zweimal dorthin, um im Vorfeld für die Tour zu werben. Auf einer der Reisen wurde ein Video mit meinem Lied “Not Ashamed” aufgenommen, das im Fernsehen in Weißrussland auf einem Musiksender (ähnlich wie MTV-Musik-Kanal) gesendet wurde. Siebzig Prozent vom Erlös der Eintrittskarten kam behinderten Kindern zugute, die schwere gesundheitliche Schäden durch das Unglück in Chernobyl davontrugen. Zur Finanzierung des Projekts wurden in Deutschland, der Schweiz, in Kanada, USA, Frankreich und England Spenden gesammelt.
Das Ziel der Tour war, den Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus zu bringen. An jedem Konzert wurden die Zuhörer zu zukünftigen Anlässen der mitarbeitenden Gemeinden eingeladen. Es war eine spannende Sache, diese Tour in dem letzten europäischen Land mit einem Diktator an der Spitze durchzuführen. Unsere “Special guests” waren Vertreter der KGB, die darauf achteten, dass wir nichts Politisches sagten. Die Gemeinden haben dort keinen leichten Stand. Ihre Freiheit ist ziemlich eingeschränkt.
 

Willow Creek Kongress Bremen, November 2006

Dieses Jahr war es das sechste Mal, dass ich eingeladen wurde, die Anbetungszeit am Willow Creek Kongress zu leiten.
Ich betrachte es als Vorrecht, Teil einer Bewegung zu sein, die Gemeindeaufbau und Gemeindewachstum hier in Deutschland fördert. Ich bin immer begeistert davon, dass ich etwas dazu beitragen kann.
Bill Hybels von der Willow Creek Church in Chicago und Rick Warren von der Saddleback Church waren die Hauptreferenten. Eine Band, bestehend aus 5 Musikern und 3 Sängern aus der Willow Creek Church, kam hierher nach Deutschland. Carmen Bode und ich vervollständigten das Team. Zwei Satellit-Übertragungen, eine in Winterthur, Schweiz und die andere in Linz, Österreich fanden statt. Insgesamt nahmen etwa 7.000 Pfarrer, Leiter und Mitarbeiter am Kongress teil.
 

“Wunder über Wunder” - Tour 2006

Die  “Wunder über Wunder” - Tour 2006 war ein Erfolg! Wir gaben insgesamt 12 Konzerte in vollen Sälen. Es hat sehr viel Freude gemacht, von Jesu Geburt zu singen und seinen Geburtstag zu feiern.
Wir waren gerne als Gruppe unterwegs. Zusammen waren wir 14 Leute, die auf Tour gingen. Michael Schocher, der für die Buchungen beim Janz Team zuständig ist, hat die Tourdaten zusammengestellt und einen super Job geleistet.
Frieder Jost – Gitarre, Marc Egles – Bass, Andree Schmidt – Schlagzeug, Clinton Heneke – Percussion, Luca Genta – Cello and Flöte, Peggy Stuckey – Violine, Carmen Bode – Gesang, Keyboards, Anja Lehman – Gesang, Silvi Egles – Gesang, Danny Plett – Gesang, Klavier, Jon Thiessen – Tontechnik, Heinrich Reisich – Bühnentechnik, James Hofer – Technik, Sharon Thiessen – Verkauf

spacer 25