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Impressum

Danny Plett
“Dich will ich sehen” (2008)

Danny Plett hat mit seinen sowohl sensiblen als auch kraftvollen Worshipsongs schon viele Menschen berührt. Die Heimat des großartigen Sängers und Songwriters liegt in Kanada – sein musikalisches Zuhause ist das Janz Team. Schon lange prägt er von hier aus die deutsche christliche Musikszene mit innovativen Ideen und bleibenden Songs.
"Dich will ich sehen" enthält 13 Songs in Deutsch und Englisch, die dem Herzen des Musikers ganz nahe sind. Seine Lieder drücken seine Sehnsucht nach Gott und nach seinem Eingreifen aus. Da stehen ergreifende Worshipballaden wie In deinen Armen oder Im Licht deiner Heiligkeit neben seelsorgerlichen Titeln wie Rise My Soul.
Neben dem von Danny Plett gespielten Flügel, unterstreicht eine ausgewählte Instrumentierung das Album. Bass, Cello und Flöte werden von Luca Genta gespielt. Wunderschöne Streicherensemble und der große Janz-Team-Studiochor ergänzen das Gesamtbild.

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Vorwort

Ich bin davon überzeugt, dass unsere endlose, elende Suche nach mehr Wissen, mehr Bequemlichkeit, mehr Glück, Spass, Geld, Vergnügen, Beständigkeit, besserer Qualität, mehr Sicherheit, höherem Wert, mehr Spiritualität, mehr Schönheit im Grunde genommen nichts anderes ist als unsere verzweifelte Suche nach Gott. Es ist uns nur nicht bewusst.
Unsere Vorstellung von Gott entspricht in Wirklichkeit nicht dem wahren Gott. Weil Gott nicht unseren Vorstellungen entspricht, lehnen wir ihn ab und meinen, die Erfüllung sicher in allen anderen Dingen zu finden.
Ich glaube, dass Gott selbst uns dazu bringen möchte, unsere zahlreichen und verzerrten Klischees, die wir von ihm haben, abzulegen. Denn er allein, der wahre Gott, der sich in Jesus Christus gezeigt hat, ist die größte Erfüllung. Er stillt unsere Sehnsucht, unseren Hunger, unser Verlangen und unsere Wünsche, egal wie sie auch aussehen. Doch müssen unsere Augen dafür geöffnet werden. Schon in jungen Jahren war mein Verlangen, Gott zu „sehen“ so groß, dass es manchmal wie eine große Last mein Herz beschwerte. Ich durfte ihn auf solch eine Weise sehen, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. In der Natur habe ich seine unglaubliche Macht und kreative Schöpferkraft gesehen. Durch Gottes Wort erkannte ich, wie nötig ich seine Vergebung und innere Heilung brauchte. Ich habe persönlich erfahren, wie er in seiner Liebe täglich mein Leben gereinigt und mich verändert hat. Meine Reaktion darauf war, diese Liebe zu erwidern und ihm mein Leben anzuvertrauen.
 

Rezension

Ein gemütlicher Winter-Nachmittag, im Kamin flackert das Feuer und der Duft von frisch aufgegossenem, heißem Cappuccino steigt in meine Nase. Genau die richtige Ambiente, um den sanften Tönen des neuen Worship- Albums „Dich will ich sehen“ von Danny Plett zu lauschen. Mit seinem achten Soloalbum gelingt dem Kanadier wieder einmal ein Hörgenuss vom Feinsten.
„Balsam für die Seele“ trifft die Beschreibung der CD wohl am besten. In 13 ausgewählten, von Danny Plett selbst komponierten Songs hat man die Möglichkeit von der Hast des Alltags auszuruhen und die Zweisamkeit mit Gott zu genießen.
Zarte Töne einer Oboe leiten das Motiv ein, welches dann von den Streichern aufgenommen und in der Melodie weitergesponnen wird. Eine leichte, bewegte Stimmung schwebt im Raum und breitet sich aus. Dann setzt Dannys ruhige, warme Stimme sanft ein und trägt mit einer Leichtigkeit den schillernden Klangteppich weiter.
Schon mit 12 Jahren fängt das kanadische Musiker-Kind an, seine eigenen Songs zu schreiben. Sechs Jahre später gibt Danny Plett Konzerte und macht Radio- und Fernsehwerbung, bis er mit 21 Jahren sein Debütalbum „You’re the One“ herausbringt. Die Karriere nimmt ihren Lauf und der begabte Künstler kommt nach Deutschland.
Heute ist er einer der erfolgreichsten, deutschen Lobpreis-Sänger und arbeitet mit der internationalen christlichen Organisation „Janz Team“ zusammen.
Die frühen musikalischen Erfahrungen machen sich bezahlt: In dem neuen Album „Dich will ich sehen“ überzeugen die Professionalität und die ausgewählte Instrumentierung der Kompositionen. Trotz der ruhigen Linie, die das ganze Werk durchzieht, wird dem Hörer durch wechselnde Tonarten und Klangfarben viel Abwechslung geboten. Ein Streicherensemble und der große Janz-Team-Studiochor ergänzen das Gesamtbild. Bass, Cello und Flöte werden von Luca Genta gespielt, während Danny Plett selbst am Flügel begleitet.
Doch trotz aller Bekanntheit bleibt der erfolgreiche Sänger auf dem Boden der Tatsachen und seinem Grundsatz treu: Gott ist vorn. Begonnen von dem Titel seines Albums, über die Texte seiner Songs bis hin zu den persönlichen Lebensgeschichten, die er im Beiheft der CD erzählt, nimmt Gott die Spitze von Dannys Leben ein. „Schon in jungen Jahren war mein Verlangen, Gott zu sehen so groß, dass es manchmal wie eine große Last mein Herz beschwerte.“, schreibt der Kanadier in einem Kommentar. So kommt er mit „Dich will ich sehen“ seinem Ziel näher, den Hörern christliche Grundwerte näher zu bringen und ihnen Hoffnung zu vermitteln.
Die Zielgruppe des neuen Albums ist weit gefächert: Ein gesunder Wechsel von deutschen und englischen Titeln bietet Abwechslung und spricht das jüngere Publikum gleichermaßen wie ältere Hörer an. Nur Leute, die sich kein Anbetungslied ohne Schlagzeug und mitreißende Rhythmen vorstellen können, sollten im Plattenladen den Griff nach „Dich will ich sehen“ lieber sein lassen.
Letztendlich ist Danny Plett für seine teils sensiblen, manchmal auch kraftvollen Worshipsongs ein großes Lob auszusprechen. Jedem, der gerne mal von dem Stress des Lebens abschalten und mit ergreifenden Lobpreisballaden auftanken möchte, ist das Album wärmstens zu empfehlen.

Christine Hutter  15.02.2008  sound7
 

Rezension

Mehr als nur schöne Klänge!
Was für wunderbare Musik zur Anbetung Gottes hat uns doch Danny Plett jüngst mit "Dich will ich sehen" geschenkt! Das bestätigt auch der Blick in das dazugehörige Songbook. Zwar breitet sich dort kein ausgeklügelter Klaviersatz über die 21 Seiten aus, sondern in der Regel nur die Melodie und einzelne Akkorde. Aber darin ist für den, der diese Angaben zu deuten versteht, schon sehr viel von der Aussagekraft und Schönheit der 13 Lieder festgehalten.
Danny Plett hat (ähnlich wie Paul Baloche oder Brian Doerksen) ein Talent für gut einprägsame und sangbare Melodien, die nicht nur anbetungsvoll und innig wirken, sondern geradezu heilsam. Geradlinig schlicht breiten das Strophenlied "Was ich erstrebe" (# 8) und "Im Licht deiner Heiligkeit" (# 12) ihr Anliegen und ihren Dank vor Gott aus; während sich die gefühlvollen Refrains von "Guter Hirte" (# 10) und "Love With No End" (# 13) förmlich von der Liebe des Heilands emportragen lassen. Zu den schönsten Stücken zähle ich "I Find My Rest In God Alone" (# 4), "In deinen Armen" (# 5) und das trostreiche "Rise My Soul" (# 9). Das Selbersingen bestätigt auch, was schon beim Anhören der CD auffiel: Die deutschen Übertragungen von Ute Meissner und jene von Paul Hofrichter sind stimmig gelungen, ohne Holpern oder inhaltliche Schwammigkeit, sogar mit Reim. Die Sprache fliesst so wie der Klang.
Die Begleitung ergibt sich aus den bezeichneten Akkorden wie von allein – bei mir am Klavier, aber sicher auch auf den Gitarrensaiten. Die Melodien inspirieren geradezu zur Improvisation, wie ja auch die klavierreichen CD-Einspielungen mit Chor- und Orchesterpassagen enorm stimmungsvoll und abwechslungsreich arrangiert sind. Mal klingt's irisch, mal klassisch, mal nach Popballade, dann wieder gospelig oder nach älterem amerikanischem Heilslied ... Mit Ausnahme von "One Miracle" (# 7), das hier bis zum zweigestrichenen Fis hinaufsteigt und nach einem Solo mit viel Soul und freier Gestaltung ruft, eignen sich diese Anbetungslieder sowohl für eine Einzelstimme als auch für den gemeinschaftlichen Gesang oder eine Darbietung im Chor, wie es die Terzen im Alleluja am Schluss von "Steadfast and Sure" (# 6) oder der einzige vierstimmige Satz von "In deinen Armen" andeuten. Um der Schönheit dieses Liedes willen empfiehlt es sich jedoch, den vorgeschlagenen Chorsatz (bei gleich bleibenden Harmonien, aber mit veränderten Stimmführungen) an einigen Stellen zu verbessern.
Kurz: Ich lege "Dich will ich sehen" allen Singfreudigen wärmstens ans Herz. Danny Pletts neuste Anbetungslieder können uns dabei begleiten und dazu anspornen, Gott zu suchen und zu erkennen und sein grösstes Geschenk – unverdiente Gnade durch Jesus Christus – anzunehmen! Bestellt werden kann das Songbook direkt bei der Janz-Team-Musikabteilung oder über den Gerth-Medien-Verlag (Bestell-Nr. LH 851 352).

Monica Seidler  April 2008  für CCM-Rezis

mit freundlicher Unterstützung von Gerth Medien