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Impressum

One Accord
“Bang! Bang! Bang!” (2001)

One Accord die Dritte! Witzig, schrill und laut zeigt sich diees Scheibe des "etwas anderen" Jugendchores. Inhaltlich gehts bei den Songs ums (Über-) Leben im Computerzeitalter. Zwischen all der Technik und Anonymität gibt es einen, der radikal die Nähe der Menschen sucht: Jesus Christus! "Bang! Bang! Bang!", klopft er an die Türen der Herzen ...
Produzent Danny Plett und Arrangeur Florian Sitzmann (Söhne Mannheims) haben den Inhalten ein hip-modernes Outfit verpasst. Und auch die Solisten sind allererste Sahne! Mit dabei: Sebastian Cuthbert, Johannes Falk, Yasmina Hunzinger, Carmen Bode und Anja Lehmann.

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Rezension

Die neue von One Accord scheint das Resultat einer Generalüberholung zu sein: Nix mehr mit Techno und Boygroup-Mucke, null Gospel und auch der Dancefloor wurde zurückgedreht. Was bleibt ist europäischer Dance-Pop mit den unterschiedlichsten Einflüssen. Von sehr souligen Zeilen, R'n'B und Rap über HipHop-Beats und Abgeh-Nummern bis zu gefühlvollen Balladen mit ruhig gehauchten Vocals ist alles dabei. Nichts klingt dabei nach "schon gehört", die Refrains sind unheimlich einprägsam. Programming scheint für Produzent und Songschreiber Danny Plett ein Spielzeug zu sein, so überrascht er mit allerlei Soundeffekten aus den Keyboards. Oft klingt die Platte bewußt abgedreht, manchem Hörer sicher zu überdreht. Den Vogel schießt "Undercover spy" ab: auf James Bond-Sound getrimmt und mit einer herausragenden Einlage von Anja Lehmann. Überhaupt ist diesmal der Solo-Gesang von ausnahmslos erstklassigen Sängern der wichtigste Baustein zum Erfolg.
Um ihre Message an die Hörer zu bringen, brauchen One Accord nicht viele Worte. In den englischen Texten finden sich (spätestens durch die enthaltenen Übertragungen) einfach verstehbare Inhalte wie "Jesus will dein Freund sein", "Ich liebe das Leben mit Gott" oder "Durch deinen Schöpfer bist du wertvoll", die den Hörer aber nicht "überfahren".
Fazit: Selten klang eine deutsche Platte vom ersten Ton bis zum letzten Takt so überzeugend. Besonders geeignet für deine ungläubigen Freunde!

Michael Jung  April 2001  für komm!
 

Rezension

Nachdem 1997 mit "heaven" eine neue Ära bei One Accord eingeleitet wurde und 1999 mit "flying" die Qualität weiter nach oben ging, folgt nun ein weiterer Paukenschlag nach dem Motto "bang, bang, bang". Danny Plett als Vater des gesamten Projekts - er ist Songschreiber und Produzent - hat sich auch jetzt wieder um sein "Kind" gekümmert.
Das Ergebnis aus Dannys "Tüftlerwerkstatt" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Knaller geworden. Mir ist wirklich keine andere Gruppe im deutschsprachigen Europa bekannt, die diesem Projekt das Wasser reichen kann, was Sound und Originalität anbelangt. One Accord hat jetzt noch viel stärker seinen ganz eigenen Sound gefunden. Dieser besteht aus stampfenden Beats, viel Temperament, unglaublichen Solo-Einlagen der Sängerinnen und Sänger, sowie spritzigen Rap-Attacken, aber auch sehr behutsamen, sanften Tönen. Alle Titel sind tanzbar und "voll elektronisch" aufgepeppt, trotzdem wirkt nichts plastisch, sondern immer natürlich und kreativ. Der Titelsong kracht als Einsteiger gleich so richtig rein. Nummer vier, "you are" ist ein Top-Hit, mit einer unvergleichlichen Anja Lehmann am Gesang und einem Super Anbetungstext, denn Gott ist wirklich einmalig.
Mein zweiter Favorit auf der Platte ist "undercover spy" (# 6), ein bombastischer Titel, der etwas an das James Bond-Soundtrack-Thema erinnert. Die musikalische Dramatik paßt ideal zum Text. Dort geht es um das Jesus, der auf diese Welt kam, um am Kreuz zu sterben. Parallelen zu einem "Untergrund-Agent" gibt es natürlich - denn Jesus hatte die wichtigste Mission zu erledigen! Bei den Solos teilen sich hier Anja und Danny rein.
Der Titel "wow" (# 8) ist auch sofort bei mir hängengeblieben, wegen seinem markanten Refrain, und wegen Yasmina Hunzigers beeindruckendem Solo. Weiterhin aufgefallen ist mir "Jesus loves me" (# 5), welches einen Refrain eines alten Gospels verwendet ("Jesus loves me this I know for the bible tells me so..."). Hier wurde die Melodie etwas dem Rest des Liedes angepaßt. Ein schöner Titel zum Mitsingen!
In den Inhalten der anderen Songs geht es in einer aktuellen Sprache beispielsweise um Solche Dinge, wie Jesu Anklopfen an der Lebenstür (Titelsong!), darum daß Gott keine Fehler macht ("God don't make no junk", # 2) oder auch um den Umgang mit der Wohlstands-Medien-Welt, die uns umgibt. Die Ballade "check it out" (# 11) fordert den Zuhörer auf, die Sache mit Jesus doch mal zu prüfen bzw. mal zu versuchen.
Eine kleine Überraschung gibt es nach Lied 11 - also unbedingt bis zum Ende diese CD anhören, es lohnt sich ;-)
Was ich nicht so gelungen finde, ist der Titel der CD, der irgendwie etwas kindisch klingt, vielleicht wäre da der "undercover spy" angebrachter gewesen. Auch das Layout der Hülle ist mir etwas zu einfach gemacht. Ok, darüber kann man hinwegsehen. Allerdings finde ich es schon gewagt vor überwiegend deutschsprechendem Publikum nur mit englischen Texten zu kommen. Das muß echt nicht sein, besonders wenn man weiß, daß es dieser Chor auch anders konnte in der Vergangenheit! Zwar sind ganz vorbildlich alle deutschen Übertragungen der Lieder gleich mit abgedruckt, aber trotzdem sollte man dieses "Problem" für die Zukunft nochmals überdenken, besonders auch vom missionarischen Gesichtspunkt her.
Fazit: Ein Album, das wirklich anders ist, das Spaß macht und das man den Jugendlichen bedenkenlos empfehlen kann. One Accord zeigen einmal mehr ihre musikalische und textliche Alternative auf - und die kommt an!

David Decker  Juli 2001  für CCM-Rezis

mit freundlicher Unterstützung von Gerth Medien